MAX macht Schule - machst Du mit?
Die Meisten von Euch kennen ja unsere kleinen Weihnachtsaktionen. Mal gab es für jeden von Euch Sattelschoner, mal haben wir Einkaufsgutscheine oder GOP-Eintrittskarten verlost. Und in diesem Jahr hatte ich geplant, für Euch Einkaufswagen-Chips mit unserem Max-Kopf drauf zu verschenken.

Bevor ich Max hier in Münster eröffnet habe, habe ich in der Nähe von Nürnberg gelebt. Dort habe ich Beate kennengelernt, weil ich sie in einem wunderschönen Einrichtungshaus ausgeholfen hat, in dem ich häufiger mal war.
Wer mich kennt, weiß, dass es nicht lange gedauert hat, bis wir ab und an bei einem Kaffee ein wenig ins Plaudern kamen und so erzählte sie mir, dass sie den Wunsch hätte, mal nach Afrika zu reisen.
Es dauerte gar nicht lange, da besuchte sie einen Diavortrag über Afrika und der Vortragende gab ihr einen Kontakt in Afrika. Nach kurzer Zeit reiste sie für sechs Wochen dorthin und arbeitete in einem Krankenhaus. Hatte ich erwähnt, dass Beate Physiotherapeutin ist?
Diese Reise veränderte wirklich ihr Leben: Sie kam begeistert zurück und erzählte mir, sie hätte sich verliebt und sich vorgenommen, eine Schule in Tansania zu bauen.
Als ich nach Münster zog, haben wir uns aus den Augen verloren und vor wenigen Wochen habe ich nach ihr im Internet gesucht, da ich ein paar Tage zu Freunden reisen wollte und hoffte, ich könne sie auf einen Kaffee wiedertreffen. Ich fand sie:
Zwei Jahre nach ihrer Reise von damals hat sie die Schule in Pemba eröffnet. Mittlerweile gibt es die Schule, die ähnlich einer deutschen Realschule ist, jetzt schon seit 2006. Sie lebt und arbeitet in Deutschland, sammelt nebenbei Spenden für die Schule und reist mehrfach im Jahr nach Afrika, um "nach dem Rechten zu sehen".
In der Realschule in Pemba (Tansania) ist das Schulgeld so gering gehalten, dass sich auch viele ärmere Familien leisten können, ihre Kinder in die Schule gehen zu lassen. Die Hälfte der Plätze wird aber für Waisenkinder und Kinder, die sonst keine Schule besuchen könnten, zur Verfügung gestellt. Das Schulgeld wird aus „Schulpatenschaften“ bestritten und ist für unsere Verhältnisse wirklich lächerlich gering.
Ein Schulbesuch für ein Kind kostet im Monat 10 Euro – ein Betrag, den wir alle problemlos mal für Zigaretten oder eine Pizza ausgeben.
Weiterhin benötigt Beate
natürlich Spenden, um die Schule und die Lehrer zu bezahlen. Hier kann man für
einen Mitgliedsbeitrag von 50 Euro pro Jahr ihren gemeinnützigen Verein unterstützen. Klickt einfach auf den Banner und ihr werdet auf die Internetseite geleitet::
Und da ich Beates Idee, ihren Mut und ihre Beharrlichkeit einfach unglaublich finde, wird Max das Projekt in diesem Jahr unterstützen und ihr bekommt die Einkaufswagen-Chips vielleicht im nächsten Jahr! Aber ich bin sicher, dass das für Euch in Ordnung ist. ;-)
Ich würde mich riesig freuen, wenn einige von Euch auch darüber nachdenken, diese Schule zu unterstützen. In den nächsten Wochen werden wir im Salon Flyer auslegen und natürlich auch in unserer Mappe darüber berichten.
